Digitalfotografie und Geschichte

In den Nachkriegsjahren dominieren schrittweise Verbesserungen des Verfahrens: neben der Durchsetzung des Farbfilms wird an einer zunehmenden Automatisierung (integrierte Belichtungsmessung, elektronische Blitzsynchronisation, ab den 70er Jahren automatisierte Fokussierung) gearbeitet. Den nächsten Entwicklungsschub erlebte die Fotografie schließlich mit der Digitalfotografie, die den Markt wiederum entscheidend belebte: da sie die zeitraubenden Entwicklungsverfahren überflüssig macht, verkürzt sie den Zeitraum zwischen der Aufnahme und dem verwendbaren Bild beträchtlich und zwingt dadurch vor allem Berufsfotografen im Nachrichtensektor zu einer möglichst zeitnahen Anlieferung ihrer Motive an die Fotoagenturen, was heute meist durch UMTS-Verbindungen per Internet geschieht. Auch wird die Digitalfotografie gern von Familien genutzt. Auch im Berufsleben, beispielsweise beim Zahnarzt, kommt die Digitalfotografie hin und wieder zum Einsatz. Es gibt aber noch andere Geräte die der Zahnarzt benutzt. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie bei einem Besuch der Seite http://www.zahnarzt-angst-tipp.de.

Digitalfotografie und die Folgen der Digitalisierung

Aber auch die Amateurfotografie, die heute den Großteil der Digitalfotografie ausmacht, erlebte durch die Digitalisierung, der Erfindung der Digitalkamera, einen immensen Aufschwung und schuf so die existenzielle Grundlage für weltweit genutzte Portale wie flickr, das professionellen, semiprofessionellen und Amateurfotografen zugänglichen Speicherplatz für ihre Bilder bietet und sich – neben der Option kostenpflichtiger Zusatzfunktionen – über die Schaltung von Werbung auf den Seiten der Nutzeralben finanziert. Gleichzeitig entstand in den letzten Jahren eine Fülle von Online-Bildagenturen mit Stockfotografie-Motiven für die kommerzielle Nutzung, bei denen Fotografen Bilder zu extrem günstigen Preisen durch direkten Upload anbieten können.

Digitalfotografie und Grafik

Durch die Möglichkeit digitaler Bildbearbeitung in der Digitalfotografie verbreiterte die digitale Fotografie auch jenen Bereich, in dem sich fotografische und grafische Methoden überlappen: obwohl die Fotomontage sich bereits in den 20er Jahren beispielsweise durch die Arbeiten John Heartfields zu einem eigenständigen Zweig gesellschaftskritischer Kunst entwickelt hatte, erlebte sie durch die Vereinfachung digitaler Manipulationsmöglichkeiten in der Digitalfotografie einen spürbaren Aufschwung. Heute ermöglichen Bildbearbeitungsprogramme durch eine Vielfalt einsetzbarer Filtermethoden und Ebenenbearbeitungen annähernd uneingeschränkte Montage- und Verfremdungseffekte.