Fotografie
Seit den Anfängen der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert wird die Fotografie als Medium visueller Kommunikation genutzt, mithin – neben gängigen Genres wie der Reise- oder der Portraitfotografie - zu dokumentarischen Zwecken, zur Illustration von Texten sowie als künstlerische Technik verwendet. Im privaten Sektor, in dem die Fotografie zumeist in der Natur angewendet wird, findet man unter anderem auch Menschen, die das Fotografieren nutzen, um ihre Gesundheit auf Trab zu bringen. Im heutigen Sprachgebrauch grenzt sie sich durch Methoden der Bildbearbeitung vom Grafik-Design ab. Zur Bildbearbeitung zählen auch Portraitsfotos, die von Privatpersonen am liebsten von professionellen Fotografen übernommen werden. Hierbei sieht man häufig aufwändige Fotos von Mutter und Kind kurz nach der Geburt des Nachwuchses. Parallel zur Entwicklung von Reproduktionstechniken im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung spielt sie ab dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle in Druckmedien dar: als Illustrationstechnik in Zeitschriften, als Medium dokumentarischer Darstellung in Zeitungen – woraus sich in den folgenden Jahrzehnten die Dokumentar-, Bildjournalismus- und Reportagefotografie entwickelt -, als wirksames kommunikatives Mittel in der Werbung sowie als rasch anerkanntes Medium der Kunst mit sich entwickelndem eigenständigen Ausstellungsbetrieb.
Fotografie im Zuge der Industrialisierung
Durch die wachsende Standardisierung von Herstellungsverfahren ab dem Ende des 19. Jahrhunderts – ebenfalls ein Ergebnis der Industrialisierung – wird die Fotografie gleichzeitig zum sozialen Faktor: durch die Massenherstellung von Rollfilmen und industriell gefertigten, zunehmend handlichen Kameras werden diese Produkte ab den 90er Jahren des 19. Jhs. für eine wachsende Bevölkerungsschicht zugänglich, so dass bereits 30 Jahre später neben der bürgerlichen Berufs- und Hobbyfotografie auch die Arbeiterfotografie sich als eigenständiges, schichtabhängiges soziales Phänomen durch Publikationen des Münzenberg-Konzerns etablieren kann. Künstlerisch erhält sie vor allem als Ausdrucksmethode der „Neuen Sachlichkeit“ wachsende Bedeutung: so werden Pariser Fotografieausstellungen in den 20er Jahren europaweit beachtet, wobei in der Weimarer Republik Rezensionen u.a. von Kurt Tucholsky für den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich an Bedeutung gewinnen. In der heutigen Zeit werden Fotos, speziell Portraits, auch hin und wieder dazu genutzt, um Horoskope u. Ä. zu erstellen.
Fotografie und Berufsfelder
So weit, wie das Spektrum möglicher Einsatzbereiche greift, so viele Berufsfelder entwickelten sich aus dem neuen Medium: neben dem Foto- bzw. Bildjournalisten als neuer Beruf in der publizistischen Branche gewinnt die Fotografie rasch an Bedeutung im kommunikationsgestalterischen Sektor als eines der Einsatzfelder von Grafik-Designern (neben der Typografie, Illustration und Druck-Grafik in der Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Branding und dem Corporate Design). Die im Berufsfeld der Foto- oder Bildjournalisten genutzten Kameras zeichnen dabei nicht selten, durch hohe Versicherungen und Kredite aus. Wie Sie die Kredithöhe bzw. die Höhe der Zinsen im Rahmen halten können, verrät Ihnen die Seite http://www.versicherungen-finanzierungen-kredite.de. Im Grafik-Design wird sie jedoch als visuelle Rohform, also Bildgrundlage des durch die Bearbeitung erst zu entstehenden Endproduktes, nicht als originales, möglichst unbearbeitetes Werk verstanden.